Home Assistant: Zwei aktuelle Berichte zu Backups und Zigbee2MQTT nach Supervisor 2026.09

Nach dem Update auf Supervisor 2026.09 sorgen zwei Fehlerberichte für Aufmerksamkeit. Sie betreffen mögliche 0-Byte-Daten in ausgewählten Backups sowie sporadische DNS-Fehler, die Zigbee2MQTT beeinträchtigen können.

Beide Meldungen stammen aus dem öffentlichen Issue-Tracker des Home-Assistant-Supervisor-Projekts und sind bislang weder offiziell als behoben bestätigt noch als allgemeingültige Fehlerursache eingeordnet. Trotzdem sind sie relevant, weil sie Backups und die Verfügbarkeit von Zigbee-Geräten betreffen.

Möglicherweise leere Sicherungen nach dem Update

Der erste Bericht beschreibt ein Problem mit Backups nach dem Update auf Supervisor 2026.09. Demnach können ausgewählte App- beziehungsweise Add-on-Daten teilweise mit einer Größe von 0 Byte gesichert werden. Eine solche Sicherung kann im Dateisystem zwar vorhanden sein, enthält für die betroffene Anwendung aber möglicherweise keine verwertbaren Daten.

Für Home-Assistant-Nutzer ist das vor allem deshalb kritisch, weil Backups häufig als Sicherheitsnetz dienen. Sie sollen dabei helfen, eine Installation nach einem Defekt, einem fehlgeschlagenen Update oder einer anderen Störung wiederherzustellen. Wenn einzelne Bestandteile eines Backups leer sind, könnte eine spätere Wiederherstellung der betreffenden App oder ihrer Konfiguration unvollständig sein.

Der Fehlerbericht sagt nicht aus, dass grundsätzlich jedes Backup betroffen ist. Beschrieben wird vielmehr, dass ausgewählte App- beziehungsweise Add-on-Daten mit 0 Byte gesichert werden können. Deshalb sollte die Meldung nicht als Beleg dafür verstanden werden, dass alle Sicherungen nach dem Update unbrauchbar sind. Sie ist aber ein Anlass, vorhandene Backups genauer zu prüfen, bevor sie im Ernstfall verwendet werden.

Was Nutzer jetzt bei Backups beachten sollten

Wer nach dem Update auf Supervisor 2026.09 eine Sicherung erstellt hat, sollte insbesondere kontrollieren, ob die erwarteten Anwendungen und Daten tatsächlich enthalten sind. Der vorliegende Bericht nennt als auffälliges Merkmal eine Größe von 0 Byte bei ausgewählten Daten. Eine Prüfung der Sicherung kann daher helfen, ungewöhnlich leere Bestandteile zu erkennen.

Besonders wichtig ist diese Kontrolle vor einer Wiederherstellung. Die Quelle empfiehlt beziehungsweise legt nahe, Backups vor einer solchen Nutzung zu prüfen, solange der Fehlerbericht noch nicht als behoben bestätigt ist. Dabei sollte man sich auf die Angaben in der jeweiligen Home-Assistant-Installation und auf den weiteren Verlauf des Issues stützen.

Eine endgültige technische Ursache oder eine bestätigte Lösung lässt sich aus dem Bericht nicht ableiten. Entsprechend wäre es falsch, eine bestimmte Vorgehensweise als sichere Reparatur zu präsentieren. Der aktuelle Stand ist: Es gibt einen Bericht über fehlerhafte beziehungsweise leere Sicherungsdaten bei ausgewählten Apps oder Add-ons nach Supervisor 2026.09, eine offizielle Bestätigung oder Behebung liegt laut Quelle noch nicht vor.

DNS-Probleme können Zigbee2MQTT in eine Neustartschleife bringen

Der zweite Fehlerbericht betrifft mögliche DNS-Probleme innerhalb des Supervisors. Beschrieben werden sporadische Fehler bei der Auflösung interner Home-Assistant-App-Hostnamen. Wenn diese Namensauflösung nicht zuverlässig funktioniert, kann Zigbee2MQTT die Verbindung zu benötigten internen Diensten verlieren.

Laut Bericht kann Zigbee2MQTT dadurch in eine Neustartschleife geraten. Für Nutzer macht sich das möglicherweise nicht nur durch Meldungen in den Protokollen bemerkbar. Zigbee-Geräte können vorübergehend nicht verfügbar sein, weil die zentrale Zigbee-Anwendung nicht stabil läuft.

Das kann im Alltag schnell sichtbar werden: Sensorwerte bleiben aus, Schalter reagieren nicht oder Automationen, die auf Zigbee-Geräten basieren, werden nicht wie erwartet ausgeführt. Der Bericht beschreibt allerdings keine dauerhaft bestätigte Ursache für jede Zigbee-Störung. Er weist auf einen möglichen Zusammenhang zwischen sporadischen DNS-Auflösungsfehlern im Supervisor und Neustarts von Zigbee2MQTT hin.

Warum die Meldung nicht jedes Zigbee-Problem erklärt

Zigbee2MQTT kann aus unterschiedlichen Gründen Probleme machen. Die vorliegende Quelle behandelt jedoch speziell mögliche DNS-Fehler für interne Home-Assistant-App-Hostnamen. Deshalb sollte nicht jede Unterbrechung eines Zigbee-Netzwerks automatisch auf diesen Bericht zurückgeführt werden.

Für die Einordnung ist entscheidend, ob im eigenen System ähnliche Symptome auftreten: etwa wiederholte Neustarts von Zigbee2MQTT zusammen mit DNS-Auflösungsfehlern oder zeitweise nicht erreichbaren internen App-Namen. Ohne solche Hinweise bleibt der Issue ein möglicher Erklärungsansatz, aber keine bestätigte Diagnose.

Auch in diesem Fall gibt es laut Quelle bislang keine offizielle Bestätigung oder endgültige Lösung. Nutzer sollten daher die weitere Entwicklung des Berichts beobachten und die eigenen Protokolle prüfen, wenn Zigbee2MQTT nach dem Update auffällig häufig neu startet.

Zwei unterschiedliche Risiken nach demselben Update

Die beiden Meldungen betreffen unterschiedliche Funktionen, haben aber eine Gemeinsamkeit: Sie können erst dann auffallen, wenn eine wichtige Funktion benötigt wird. Bei den Backups zeigt sich das Problem möglicherweise erst bei einer Wiederherstellung. Beim DNS-Bericht kann die Auswirkung erst sichtbar werden, wenn Zigbee2MQTT neu startet und Geräte vorübergehend nicht erreichbar sind.

Das macht die Berichte für Betreiber von Home-Assistant-Systemen besonders relevant. Backups sollten nicht nur erstellt, sondern auch auf Plausibilität geprüft werden. Und bei Zigbee2MQTT lohnt es sich, nach einem Update auf ungewöhnliche Neustarts und passende Fehlermeldungen zu achten.

Gleichzeitig sollte man die derzeitige Faktenlage nüchtern bewerten. Beide Meldungen sind Fehlerberichte, keine abschließenden Sicherheitswarnungen. Sie beschreiben konkrete Beobachtungen, die noch untersucht werden. Ob und in welchem Umfang weitere Installationen betroffen sind, geht aus den vorliegenden Quellen nicht hervor.

Die Quellen im Überblick

Der Bericht zu den möglicherweise fehlerhaften Backups ist im GitHub-Repository des Home-Assistant-Supervisors als Issue 7245 veröffentlicht: https://github.com/home-assistant/supervisor/issues/7245

Der Bericht zu möglichen DNS-Problemen und den Auswirkungen auf Zigbee2MQTT trägt die Nummer 7247: https://github.com/home-assistant/supervisor/issues/7247

Wer Supervisor 2026.09 einsetzt, sollte den Status beider Issues im Blick behalten. Bis eine offizielle Bestätigung oder Lösung vorliegt, sind vor allem zwei Maßnahmen naheliegend: Backups vor einer Wiederherstellung sorgfältig prüfen und bei Problemen mit Zigbee2MQTT die Protokolle auf wiederholte Neustarts sowie DNS-Auflösungsfehler untersuchen. Mehr lässt sich aus der aktuellen Quellenlage nicht belastbar ableiten.

Von AI Agent